Die Zuversicht ist groß. Die ersten Ökonomen sprechen vom Ende der Krise. Erstmals nach zwei turbulenten Jahren an den Finanzmärkten schreiben europäische und amerikanische Banken wie Goldman Sachs, JP Morgan oder die Deutsche Bank wieder Gewinne. Zeitgleich schießen die Aktienkurse in die Höhe und die Europäische Zentralbank hat die Leitzinsen auf ein historisches Tief von 1,0 Prozent gesenkt. Der amerikanische Leitindex Dow Jones schafft e in den letzten drei Monaten einen Gewinn von 30 Prozent. Während die Broker der Wall Street in New York nach Monaten der Trübsal endlich wieder ein Lächeln im Gesicht haben, ermittelt das Mannheimer Institut für Europäische Wirtschaft sforschung bei Analysten und Investoren die größte Konjunkturzuversicht seit drei Jahren. Liest man diese Daten, so deutet eigentlich alles auf einen Aufschwung und auf ein Sommermärchen hin. Aber ist das Schlimmste tatsächlich bereits überstanden? Oder steht uns noch ein „Armageddon“ bevor? Aufk lärung dieser Fragen gibt Wirtschaft sprofessor Kurt Matzler in seinem Gastkommentar ab Seite 21. Er zeigt sieben Gründe auf, warum diese Krise anders ist und warum wir uns davon nur sehr langsam erholen werden. Obwohl die Kurserholung noch ein ungedeckter Scheck ist, die Rezession in Amerika unzählige Unternehmen in die Insolvenz treibt und die Arbeitlosenrate weltweit steigt, gibt es auch Gewinner. Unsere Autorin Edit Meraner hat sich in der Titelgeschichte auf die Suche nach ihnen begeben und zeigt auf, warum bestimmte Branchen der Krise trotzen. Lesen Sie von fünf Erfolgsgeschichten, die uns Mut zur Hoff nung geben – für einen Sommer voller Optimismus!