Die Onlineausgabe des britischen Daily Telegraph präsentiert Südtirol mit „Mr. Durnwalder“ an der Spitze als Klassenprimus Italiens.
Die Reporterin des „The Telegraph“, der Online-Ausgabe des britischen Qualitätsblatts „The Daily Telegraph“, setzt in ihrem bereits am 30. Oktober online gestelltem Artikel zu einer wahren Lobeshymne auf Südtirol, seine Bewohner und seine Verwalter an und scheut sich auch nicht davor die üblichen Klischees zu bedienen.
In Südtirol sitze der „regional president Luis Durnwalder“ täglich von 6.00 bis 8.00 Uhr morgens im Büro und biete eine Sprechstunde mit der „üblichen Effizienz“ an.
Dabei befände sich die Journalistin nicht etwa in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, sondern in Italien, „einer Nation, die nicht unbedingt für ihre Arbeitsethik oder der Lust, Regeln zu befolgen, bekannt ist.“
Nachdem Daily Telegraph-Reporterin Harriet Alexander Italiens Negativzahlen – Verschuldung von 120 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP), stagnierende Wirtschaft – aufgezählt hat, folgen Südtirols rosige Wirtschaftsdaten: kaum Arbeitslosigkeit, nicht verschuldet, hohes BIP.
„Mr. Durnwalder“ ist als freundlicher Bär mit Prankenhänden beschrieben und wird ausgiebig zitiert. Durnwalder hat im Artikel auch das Schlusswort: „Wir sitzen alle im selben Boot. Wenn das Boot sinkt, gehen wir alle damit unter. Auch die von der Ersten Klasse.“
Der Daily Telegraph ist mit einer täglichen Auflage von rund 750.000 eine der meistverkauften Qualitätszeitungen Großbritanniens.
The Telegraph ist der online-Ableger der Zeitung und verzeichnete im vergangenen Juli mit rund 41 Mio. Besuchern einen neuen Rekord. (pas)
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